Das iranische Regime, der arabische Aufbruch und die Bedrohung Israels

Vortrag von Stephan Grigat

veganes Essen für Alle ab 18:00 Uhr
Beginn 18:30 Uhr

In dem Vortrag sollen Charakteristika der iranischen Diktatur aus Ajatollahs und Pasdaran skizziert und die Bedrohungssituation für Israel dargestellt werden. Die europäische Unterstützung für das Regime in Teheran wird ebenso beleuchtet wie die globale Bündnispolitik von Ahmadinejad und Khamenei. Es soll gefragt werden, warum Deutschland bis heute einer der wichtigsten Handelspartner des iranischen Regimes ist und inwiefern sich im fortgesetzten Appeasement gegenüber den Machthabern in Teheran ein postnazistisches Bedürfnis artikuliert. Zudem soll die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen in den arabischen Ländern für die Sicherheit Israels einerseits und für die Expansionsbestrebungen des iranischen Regimes andererseits diskutiert werden.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bündnisses www.stopthebomb.net Herausgeber von „Feindaufklärung & Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus & Islamismus“ (ça ira 2006) und Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur & ihrer europäischen Förderer“ (Studienverlag 2008) sowie „Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes & Perspektiven der Freiheitsbewegung“ (Studienverlag 2010).

iran


1 Antwort auf „Das iranische Regime, der arabische Aufbruch und die Bedrohung Israels“


  1. 1 M. 20. Oktober 2011 um 16:09 Uhr

    Die iranischen Mullahs und Revolutionsgarden stehen für Grigat
    „für eine Art „Ummasozialismus“ – ein Begriff, der sowohl eine Anlehnung als auch eine Abgrenzung der Djihadisten zu ihrem nationalsozialistischen Vorgänger signalisiert.“ Grigat hält „es für notwendig, eine atomare Bewaffnung des iranischen Regimes unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern, notfalls also auch durch gezielte Militärschläge.“ (http://www.hagalil.com/archiv/2010/12/09/grigat-2/).
    Besonders stolz ist Grigat, dass zu den international bekannten Unterstützer_innen der „Stop the Bomb“-Kampagne Leon de Winter gehört, der schon den Irak-Krieg ausdrücklich befürwortete. In einem Interview im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mit Henryk M. Broder verfocht dieser den Einsatz nicht rechtsstaatlicher Mittel im Umgang mit islamistischen Terroristen, wie etwa die Folter der Häftlinge in Guantánamo. Im Sinne eines „neuen Totalitarismus“ äußerte er im Interview: „Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis, ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Leon_de_Winter).
    (http://www.marxistische-aktion.de/wp-content/uploads/Good-Bye-Lenin-Revisited.pdf, S. 17).

    Ihr macht Veranstaltungen gegen den Extremismusbegriff etc., und dann ladet ihr einen neokonservativen Theoretiker ein, der genau solchem Denken Vorschub leistet, indem er Islam(ismus) mit Faschismus und bestimmten Formen des Sozialismus gleichsetzt – das passt mal überhaupt nicht zusammen…

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