Wer nicht feiert hat verloren !

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Am Samstag den 7.Mai wird im Falkenkeller/Infoladen eine Befreiungsparty statt finden.
Vorab aber schonmal das grobe Programm

13.00 Uhr beginn mit Sekt und Kuchen Buffet
15.30 Uhr Vortrag zum Thema Faschismus – Demokratie
18.30 Uhr Küche für alle (vegan)
21.00 Uhr Dj/anes (von Gitarren bis zu electro Sound)

Nie wieder Deutschland !
Nie wieder Faschismus !

befreiungsparty2

Neue Öffnungszeiten!

antifa!

Ab sofort werden wir Mittwochs von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr geöffnet haben.
Freitags bleibt es bei den gewohnten Zeiten.
Wir sehen uns!

Bus nach Dresden

Aufmarsch zum Desaster machen!
Bus nach Dresden2
Bus nach Dresden1

Gedichte zur Gesamtscheisse 28.01.11

Flyer Gedichte Lesung

Solidaritätsaufruf der Initiative „unzensiert-lesen“

Seit 2009 ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Berliner Buchhandlungen und Gemischtwarenläden.
Die Geschäftsräume von oh*21, M99 und Schwarze Risse wurden mehrfach polizeilich durchsucht, allein bei Schwarze Risse gab es neun Durchsuchungen. Beschlagnahmt wurden diverse Flugblätter und Zeitschriften (mehr Infos).
Nun hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, der Vorwurf: die Auslage gewisser Publikationen stelle eine öffentliche Anleitung zu Straftaten und einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar. Ein erster Prozesstermin ist bereits anberaumt.

BuchhändlerInnen sollen also zukünftig für die Inhalte der Schriften haftbar gemacht werden, die sie vertreiben! Für die BuchhändlerInnen bedeutete dies nicht nur eine enorme rechtliche Verunsicherung, sie wären permanent von Kriminalisierung bedroht.

Ab wann gilt ein Zitat von Kurt Tucholsky als Volksverhetzung, ein Essay von Walter Benjamin als Verstoß gegen das Werbeverbot von Betäubungsmitteln, ein Roman von Elfriede Jelinek als die Menschenwürde verletzende Gewaltdarstellung?

Welcher Text, welches Flugblatt jeweils als „Aufforderung zu Straftaten“ rechtlich geahndet wird, ist eine Frage der politischen Opportunität.
Macht sich jemand strafbar, der dazu aufruft, einen Nazi-Aufmarsch zu blockieren? Gegen einen Castor-Transport zu demonstrieren? Einen Bauplatz zu besetzen, um ein Projekt wie Stuttgart 21 zu verhindern?
Geht es nach der Berliner Staatsanwaltschaft, sollen nicht nur Widerstandsformen der außerparlamentarischen Opposition zu Straftaten erklärt werden, sondern auch das Zugänglichmachen von Flugblätter und Zeitschriften, die dazu auffordern.

Neben den Berliner Buchläden wurde auch das Münchener Kafe Marat innerhalb der letzten Monate drei Mal durchsucht. Und linke Internet-Provider haben wegen gehosteter Internetseiten oder Flugblätter wiederholt Besuch vom Staatsschutz erhalten.

Von diesen Kriminalisierungsversuchen müssen sich alle betroffen fühlen, „die nicht einverstanden sind, und es auch noch wagen wollten, ihr Mißfallen öffentlich kundzutun.“ (O. Tolmein)

Linke Gegenöffentlichkeit war immer Voraussetzung und unentbehrlicher Bestandteil sozialer Protestbewegungen. Die Geschichte der Versuche, sie durch Durchsuchungen, Razzien und Strafverfahren einzuschüchtern, zu drangsalieren und zu kriminalisieren, ist ebenso lang wie unrühmlich.

Wir protestieren aufs schärfste gegen die Repressionsmaßnahmen gegen linke Buchhandlungen und solidarisieren uns ausdrücklich mit den Betroffenen.
Wir fordern die sofortige Einstellung der Verfahren gegen die Berliner Buchhändler.
Wir fordern die kritische Öffentlichkeit auf, sich diesem Protest anzuschließen: Es geht um die Legitimität von Opposition. Darüber wird nicht in juristischen, sondern in politischen Auseinandersetzungen entschieden!

Berlin, November 2010

Zum online unterschreiben

Über Silvester geschlossen!

Der Infoladen wird vom 22.12.10 bis 14.01.11 geschlossen sein! Wir werden die Tage nutzen um kleine Umbau-arbeiten aufzunehmen und die Räumlichkeiten fürs neue Jahr schön rauszuputzen.
Achtet auf Ankündigungen zu Veranstaltungen oder Termin Änderungen!
Euch noch eine gute Zeit und auf ein kämpferisches Jahr 2011!
Infoladen Ulm

Soli für Schwarzfahrer*Innen

Am Samstag den 09.10.10 auf den Putz hauen !
Flyer Soli

Von angeblichem Klimaschutz, SWU und drei ,,Schwarzfahrer_innen'‘.

‚‘Zusammen für eine bessere Umwelt'‘, steht unten auf der eMail der
SWU(Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH), welche auch den Nahverkehr in Ulm
und Umgebung regelt. Die Mail richtet sich an drei
,,Schwarzfahrer_innen'‘, die neben einer Strafanzeige nun auch 120€
zahlen müssen.
Zuvor hatten sie Widerspruch eingelegt, weil sie die Schikanen und
Aussagen der Kontrolleur_innen bis zum Eintreffen der Polizei für
fragwürdig hielten und im Allgemeinen finden, dass Mobilität allen
und jedem_r kostenfrei zur Verfügung stehen sollten.

Zusammen?
Mit Bus und Bahn fahren zu können, ist für Viele
selbstverständlich. Dass sie sich eine Fahrkarte kaufen. Was aber
ist mit denen, die sich keine Fahrkarte kaufen können oder dafür
kein Geld ausgeben wollen? Dass der Ausschluss von Mobilität auch
soziale Ausgrenzung bedeutet, scheint die SWU dagegen rücksichtslos
zu ignorieren.

Für die Umwelt?
Dass öffentliche Verkehrsmittel eine ökologischere Alternative zum
Auto- und Flugverkehr darstellen, ist spätestens seit der
öffentlichen Klimawandeldebatte ein Thema in den Köpfen der meisten
Verbraucher_innen. Logischerweise nutzen das auch diejenigen, die
an diesen Dienstleistungen verdienen und suggerieren, sie täten
etwas Gutes, für alle und für die Ökologie. Stattdessen werden
Menschen ohne oder mit wenig Geld nicht nur des Bedürfnisses, mobil
zu sein, beraubt, sondern auch ein möglichst klimafreundliches
Leben verwehrt.

Die SWU ist wie jedes andere Verkehrsunternehmen in der BRD weder
‚‘grün'‘, noch sozial. Die ,,Schwarzfahrer_innen'‘, welche noch zur
Schule gehen, studieren und reisend emanzipatorischen Aktivismus
betreiben, sind deshalb auf die Solidarität anderer angewiesen und
laden zur Party am 9.Oktober ein.

Flyer zum selber ausdrucken unter Material/Texte

Programm für die Eröffnung

Hier nochmal das genaue Programm für die Eröffnung heute.
Ab 16 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Im Laufe des Nachmittags/Abends zeigen wir ein Film über die 4 Tage andauernden Angriffe im August 1992 in Rostock auf eine „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“.
Es wird immer die Möglichkeit geben Buttons selber zu machen, bringt einfach eure Motive, die ihr gerne haben möchtet mit.
Abends vor dem Konzert mit Konny und einem Liedermacher aus Ulm kochen wir veganes Essen für Alle. Nach dem Konzert sind alle herzlichst eingeladen bei Musik aus der Dose zu tanzen und zu feiern.
Wir freuen uns auf euch.

Artikel in der Südwest Presse

Am 20.09.10 erschien folgender Artikel in der Südwest Presse.
Wir hoffen, dass nun noch mehr Interessierte von dem neuen Infoladen in Ulm erfahren haben und freuen uns auf die Eröffnungsfeier mit Kaffee/Kuchen, Film, Konzert und Party kommenden Freitag ab 16 Uhr!

Zum Vortrag mit Klaus Thörner

Entspannt jedoch nicht minder gespannt und interessiert kamen gestern Abend einige Besucher_innen in den ‚Falkenkeller‘, um dem Vortrag Thörner‘s ‚,Der ganze Südosten ist unser Hinterland‘‘ zu lauschen und diesen wohl auch aus aktuellem Anlass (Donaufest) zu diskutieren.
Allein die Zahl der anwesenden Menschen bestätigte das Projekt ‚Infoladen‘ und zeigte uns ganz klar: es gibt Bedarf an alternativen Veranstaltungen in Ulm und diese stoßen auch auf großes Interesse.
Wir freuen uns deshalb schon auf die Eröffnung am 24.09.10 und hoffen auch weiterhin auf zahlreiches Kommen und vor allem auf eure kreative Beteiligung und Mitgestaltung.